Typ
Forschungsprojekt / Interaktionsdesign / Augmented Reality
Jahr
2023–2024
Rolle
Forschung / Konzeptentwicklung / Game Design/
AR Design
Fokus
Rehabilitation / Barrierefreiheit /
Kinder /
Healthcare /
UX

Projekt -
Rehabilitationsspiele
mit Augmented Reality
Zugängliches AR-Training für motorische
und Gesichtstherapie bei Kindern
Ein forschungsbasierte AR-Projekt, das zeigt, wie spielerische digitale Interfaces die Rehabilitation, Motivation und das emotionale Wohlbefinden von Kindern unterstützen können.
Summary Box|Key Highlights
Forschungsbasierte AR-Rehabilitation durch spielerische Interaktion
Dieses Projekt untersucht, wie Augmented Reality und Game Design repetitive Rehabilitationsübungen in motivierende, kindgerechte Erlebnisse verwandeln können, die emotionale Stabilität und langfristige Teilnahme fördern.
AR als zugängliche therapeutische Schnittstelle
Durch die Übersetzung von Körperbewegungen und Gesichtsausdrücken in unmittelbares visuelles Feedback wird Therapie als Spiel neu gedacht – intuitiv, weniger belastend und an unterschiedliche körperliche und kognitive Fähigkeiten anpassbar.
Gestaltung für Motivation über die reine Genesung hinaus
Das Projekt zeigt, wie Interaktionsdesign und Gamification Hemmschwellen abbauen, Selbstvertrauen stärken und nachhaltige Rehabilitationsprozesse unterstützen können – als Brücke zwischen Gesundheitsdesign und menschlicher Erfahrung.
Hintergrund & Motivation
Mit der rasanten Entwicklung immersiver Technologien ist Augmented Reality (AR) zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen der physischen und digitalen Welt geworden.
In der Rehabilitation sind Trainingsprozesse oft repetitiv, schmerzhaft und emotional belastend – besonders für Kinder.
Dieses Projekt untersucht, wie AR-basierte Spiele Rehabilitation in eine motivierende, spielerische Erfahrung verwandeln können.
Ziel ist es, nicht nur die körperliche Genesung zu unterstützen, sondern auch Motivation, emotionale Stabilität und langfristige Teilnahme zu fördern.
Design Thinking & Konzept
Designziele
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Reduktion von Unwohlsein durch spielerische Interaktion
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Steigerung der Motivation junger Patient:innen
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Visuelles Feedback zur Stärkung des Selbstvertrauens
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Ortsunabhängiges Training
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Nutzung alltäglicher Geräte (Smartphones)
Zielgruppen
Kinder und junge Patient:innen mit:
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Autismus
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Gesichtsnerv-Erkrankungen
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Zerebraler Lähmung
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Schlaganfall
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Parkinson
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Gesichtschirurgischer Rehabilitation
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ADHS
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Eingeschränkter Mobilität
Das Testteam bestand aus Patient:innen, Familienmitgliedern und Therapeut:innen.
Konzept: AR als therapeutische Schnittstelle
AR dient als interaktives Interface, das Rehabilitationsbewegungen in spielerisches visuelles Feedback übersetzt.
Anstelle klassischer Übungen interagieren Nutzer:innen mit virtuellen Elementen durch:
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Handflächenbewegungen
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Mund- und Gesichtsbewegungen
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Kopf- und Nasenbewegungen
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Visuelle Koordination
Die Spiele basieren auf Puzzle- und Labyrinth-Mechaniken.
Game-Design-Prinzipien
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Anpassbarer Schwierigkeitsgrad
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Kurze Trainingseinheiten
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Starkes visuelles Feedback
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Individuelle Gestaltung
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Sensorische Rücksichtnahme
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Klare, kontrastreiche Interfaces
Entwicklungsprozess
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Forschung
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Zielgruppenanalyse
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Konzeptentwicklung
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Prototyping mit Meta Spark
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Nutzertests
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Feedback
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Iteration
Der Prozess balancierte Kreativität mit technischen Einschränkungen.





Ergebnis & Reflexion
Das AR-basierte Rehabilitationsspiel steigerte erfolgreich das Engagement und die emotionalen Reaktionen der Kinder, wodurch der Rehabilitationsprozess zugänglicher, freundlicher und interaktiver gestaltet wurde.
Dieses Projekt verdeutlicht das enorme Potenzial von Augmented Reality im Bereich des Healthcare-Designs und der Barrierefreiheit. Es zeigt auf, wie Gamification als Brücke zwischen Technologie und Menschlichkeit fungieren kann.
Gleichzeitig spiegelt das Projekt die Unsicherheiten hinsichtlich der langfristigen Anwendung von digitalen Plattformen und Entwicklungswerkzeugen wider. Zukünftige Designansätze in diesem Bereich erfordern daher eine stärkere Berücksichtigung von technischer Flexibilität und Nachhaltigkeit.