top of page

Typ

Forschungsprojekt / Interaktionsdesign / Augmented Reality


Jahr

2023–2024


Rolle

Forschung / Konzeptentwicklung / Game Design/

AR Design


Fokus

Rehabilitation / Barrierefreiheit / 

Kinder /

Healthcare /

UX

螢幕擷取畫面 2025-12-01 180545.png

Projekt -
Rehabilitationsspiele
mit Augmented Reality

Zugängliches AR-Training für motorische
und Gesichtstherapie bei Kindern

Ein forschungsbasierte AR-Projekt, das zeigt, wie spielerische digitale Interfaces die Rehabilitation, Motivation und das emotionale Wohlbefinden von Kindern unterstützen können.

Summary Box|Key Highlights

Forschungsbasierte AR-Rehabilitation durch spielerische Interaktion
Dieses Projekt untersucht, wie Augmented Reality und Game Design repetitive Rehabilitationsübungen in motivierende, kindgerechte Erlebnisse verwandeln können, die emotionale Stabilität und langfristige Teilnahme fördern.

AR als zugängliche therapeutische Schnittstelle

Durch die Übersetzung von Körperbewegungen und Gesichtsausdrücken in unmittelbares visuelles Feedback wird Therapie als Spiel neu gedacht – intuitiv, weniger belastend und an unterschiedliche körperliche und kognitive Fähigkeiten anpassbar.

Gestaltung für Motivation über die reine Genesung hinaus
Das Projekt zeigt, wie Interaktionsdesign und Gamification Hemmschwellen abbauen, Selbstvertrauen stärken und nachhaltige Rehabilitationsprozesse unterstützen können – als Brücke zwischen Gesundheitsdesign und menschlicher Erfahrung.

​​

Hintergrund & Motivation

Mit der rasanten Entwicklung immersiver Technologien ist Augmented Reality (AR) zu einer wichtigen Schnittstelle zwischen der physischen und digitalen Welt geworden.
In der Rehabilitation sind Trainingsprozesse oft repetitiv, schmerzhaft und emotional belastend – besonders für Kinder.

 

Dieses Projekt untersucht, wie AR-basierte Spiele Rehabilitation in eine motivierende, spielerische Erfahrung verwandeln können.
Ziel ist es, nicht nur die körperliche Genesung zu unterstützen, sondern auch Motivation, emotionale Stabilität und langfristige Teilnahme zu fördern.

Design Thinking & Konzept

Designziele

  • Reduktion von Unwohlsein durch spielerische Interaktion

  • Steigerung der Motivation junger Patient:innen

  • Visuelles Feedback zur Stärkung des Selbstvertrauens

  • Ortsunabhängiges Training

  • Nutzung alltäglicher Geräte (Smartphones)

Zielgruppen

Kinder und junge Patient:innen mit:

  • Autismus

  • Gesichtsnerv-Erkrankungen

  • Zerebraler Lähmung

  • Schlaganfall

  • Parkinson

  • Gesichtschirurgischer Rehabilitation

  • ADHS

  • Eingeschränkter Mobilität

Das Testteam bestand aus Patient:innen, Familienmitgliedern und Therapeut:innen.

Konzept: AR als therapeutische Schnittstelle

AR dient als interaktives Interface, das Rehabilitationsbewegungen in spielerisches visuelles Feedback übersetzt.
Anstelle klassischer Übungen interagieren Nutzer:innen mit virtuellen Elementen durch:

  • Handflächenbewegungen

  • Mund- und Gesichtsbewegungen

  • Kopf- und Nasenbewegungen

  • Visuelle Koordination

Die Spiele basieren auf Puzzle- und Labyrinth-Mechaniken.

Game-Design-Prinzipien

  • Anpassbarer Schwierigkeitsgrad

  • Kurze Trainingseinheiten

  • Starkes visuelles Feedback

  • Individuelle Gestaltung

  • Sensorische Rücksichtnahme

  • Klare, kontrastreiche Interfaces

 

 

 

 

Entwicklungsprozess

  1. Forschung

  2. Zielgruppenanalyse

  3. Konzeptentwicklung

  4. Prototyping mit Meta Spark

  5. Nutzertests

  6. Feedback

  7. Iteration

Der Prozess balancierte Kreativität mit technischen Einschränkungen.

maze_edited.png

Ergebnis & Reflexion

Das AR-basierte Rehabilitationsspiel steigerte erfolgreich das Engagement und die emotionalen Reaktionen der Kinder, wodurch der Rehabilitationsprozess zugänglicher, freundlicher und interaktiver gestaltet wurde.

Dieses Projekt verdeutlicht das enorme Potenzial von Augmented Reality im Bereich des Healthcare-Designs und der Barrierefreiheit. Es zeigt auf, wie Gamification als Brücke zwischen Technologie und Menschlichkeit fungieren kann.

Gleichzeitig spiegelt das Projekt die Unsicherheiten hinsichtlich der langfristigen Anwendung von digitalen Plattformen und Entwicklungswerkzeugen wider. Zukünftige Designansätze in diesem Bereich erfordern daher eine stärkere Berücksichtigung von technischer Flexibilität und Nachhaltigkeit.

bottom of page